Ein Zinsfuß, auch bekannt als Zinssatz, ist die Prämie, die ein Kreditnehmer (Schuldner) für die Bereitstellung von Geld durch eine übergeordnete Instanz bezahlt, um dieses Geld für bestimmte Investitionen zu nutzen. Der Zinsfuß wird in Prozent des Kapitals ausgedrückt und wird dem Kreditgeber nach bestimmten Auszahlungsterminen in den vereinbarten Perioden gutgeschrieben.

Interne-Zinsfuß-Methode – IRR – Internal Rate of Return

Der so genannte interne Zinfuß wird als Berechnungsgrundlage herangezogen um Investmentmodelle bei denen unregelmäßige oder/und auch schwankende Erträge erwartet werden vergleichbar zu machen. Dazu wird eine theoretische mittlere, jährliche Rendite zu berechnet auf deren Basis eine ebenso theoretische Vergleichbarkeit möglich wird.

Zum Beispiel leiht ein Unternehmen Kapital von einer Bank, um neue Vermögenswerte für ihr Unternehmen zu erwerben und damit Gewinne zu erwirtschaften. Im Gegenzug erhält der Kreditgeber Zinsen zu dem vereinbarten Zinssatz dafür, dass er die Verwendung der Zahlungsmittel aufschiebt und das Geld anderen zur Verfügung stellt. Diese Art der Finanzierung von Projekten wird als Fremdkapitalfinanzierung bezeichnet, da das Kapital von äußeren Quellen kommt.

Mit den Banken hat sich eine ganze Industrie zum Handel mit den Zinsen entwickelt. Die Banken leihen sich Geld von Anlegern zu einem bestimmten Zins und vergeben anschließend Kredite zu einem höheren Zins. Dabei behalten sie die Differenz als Gewinn.